Über mich

Bewegung hat schon immer zu meinem Leben gehört, körperliche wie Eiskunstlauf und andere Sportarten, vor allem aber auch Bewegung im Geist, die man Unruhe nennen könnte. Die Beschäftigung mit Texten - literarischen und anderen lesbaren, hörbaren und gedachten - hat mich, auch schon immer, gefesselt, im Positiven wie im Negativen: fasziniert, aber auch gefangengenommen, es gab kaum Momente der Stille. Durch mein literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliches Studium konnte ich mich bewusster mit allen möglichen Texten auseinandersetzen, und durch das Studium und die Praxis des Yoga kann ich sie noch einmal anders betrachten und sogar immer öfter Ruhe finden, Momente ohne Text.

Seit mehr als zehn Jahren ist die tägliche Yogapraxis aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken, und dass ich nicht nur übe, sondern auch unterrichte, habe ich vor allem meinen Lehrern Patrick Broome und Biff Mithoefer zu verdanken.

Viele LehrerInnen, verschiedene Ausbildungen (Jivamukti, Yin, Aerial und Schwangerenyoga) und meine persönliche Geschichte haben mein Verständnis von Yoga geprägt, von einer Weltsicht, welche die Verbindung und Einheit, und einem Übungsweg, welcher die Präsenz ins Zentrum stellt.

Ich übersetze weiterhin mit Freude in geringem Umfang (hauptsächlich literarische) Texte aus dem Schwedischen und Dänischen und empfinde auch meine Tätigkeit als Yogalehrerin und Coach als eine übersetzende und vor allem freudvolle: Ich mache meine Erfahrungen mit der Yoga und Ayurveda anderen zugänglich, lese und deute Körper und Lebensgeschichten und übersetze Tradition ins Heute und möglichst stimmig für das jeweilige Gegenüber.

Bild von: Christian M. Weiss - DANKE!